Schon lange vor der Gründung des LSV Unna-Schwerte Anfang 2003 durch die Vereinsfusion des LSV Schwerte mit dem LSV Unna, wurde auf dem Segelfluggelände Hengsen-Opherdicke Flugsport betrieben. Schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg hoben die ersten selbst gebauten Schulgleiter vom Typ SG 38 damals noch vom nahe gelegenen Vogelberg auf dem heutigen Standortübungsgelände ab. Später dann errichtete man die auch heute noch bestehenden Hallen, die seit dem die Hengsener Segelflieger beheimaten. Der bunt zusammen gewürfelte Haufen junger und alter Flugbegeisterter aus der ganzen Region wurde schon früh bekannt. Beide Vereine nahmen erfolgreich an verschiedensten Wettbewerben teil und konnten damals noch die fast uneingeschränkte Freiheit ohne jegliche Luftraumbeschränkung nutzen.
Mit dem Ausbau des Dortmunder Flughafens änderte sich auch die Luftraumstruktur, sodass die Piloten heut zu Tage umso genauer auf das Einhalten der maximal erlaubten Flughöhe achten müssen. Allerdings stehen den umliegenden Vereinen Segelflugsektoren zur Verfügung, die bei geringem Verkehrsaufkommen in Dortmund geöffnet werden und somit dem Luftsport zu Gute kommen. Nachdem der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft auch seine Spuren in der Vereinswelt hinterlassen hatte, beschlossen beide Vereine Ende 2002 die beiden kleinen Vereine zusammen zu schließen. Anfang 2006 ließ man die vereinseigene ASK 13 grundüberholen. Somit kann der Verein mittlerweile auf einen guten und angemessenen Flugzeugpark zurück greifen und blickt positiv in die Zukunft. Auch in puncto Strecken- und Leistungssegelflug plant man nun wieder aufzuholen. Die Jugendförderung ist dabei schon seit langem ein Eckpfeiler des Segelflugsports in Hengsen.



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